Ďumbier (2.046 m) und Chopok (2.024 m) – die höchsten Gipfel der Niederen Tatra

Wussten Sie, dass die Tatra nicht das einzige slowakische Gebirge ist, in dem es Zweitausender gibt? Etwas weiter südlich, auf der anderen Seite des gewaltigen Liptauer Beckens (Kotlina Liptowska), erstreckt sich nämlich der massive Kamm der Niederen Tatra. Seine höchsten Gipfel – Ďumbier und Chopok – sind 2.046 m ü. M. bzw. 2.024 m ü. M. hoch. Der zweite von ihnen ist bekannter, da sich an seinen Hängen das größte Skigebiet der gesamten Karpaten befindet. In diesem Beitrag beschreibe ich eine Expedition aus dem Ort Demänovská Dolina auf die beiden genannten Gipfel. Herzlich willkommen!

Inhaltsverzeichnis

  1. Start im Ort Demänovská Dolina
  2. Aufstieg zum Krúpove sedlo (1.890 m ü. M.)
  3. Ďumbier (2.046 m ü. M.) – der Gipfel
  4. Gratwanderung vom Ďumbier zum Chopok
  5. Chopok (2.024 m ü. M.) – der Gipfel
  6. Abstieg vom Chopok
  7. Karte der Wanderung

Start im Ort Demänovská Dolina

Kurz nach 10 Uhr fahren wir mit vier Autos auf den Parkplatz P4 Lúčky im Ort Demänovská Dolina (ca. 940 m ü. M.). In der Wintersaison ist dieser weitläufige Platz fast immer bis zum Rand mit Autos gefüllt. Heute ist es jedoch recht leer, und es wird nicht einmal eine Parkgebühr erhoben. Mit einer großen, 14-köpfigen Gruppe schlagen wir den grünen Wanderweg ein. Die Route verläuft durch das Tal Suchá Dolina entlang des Flusses Demänovka. Auf den ersten zwei Kilometern gehen wir auf einem breiten Schotterweg und gewinnen dabei ca. 200 Höhenmeter. Die Vegetation entlang des Weges ist recht spärlich, was es erlaubt, fast von der ersten Minute der Wanderung an den Blick über die idyllischen Panoramen der höchsten Partien der Niederen Tatra schweifen zu lassen. Vor uns sehen wir den Hauptkamm und links einen Seitenkamm mit Gipfeln wie Tanečnica (1.681 m ü. M.) oder Prašivá (1.667 m ü. M.). Die Markierung des Weges ist eher mittelmäßig, was ich feststelle, als es mir gelingt, mich kurzzeitig leicht zu verlaufen.

Nach zwei Kilometern verengt sich der Weg, und der Fluss Demänovka wird höchstens zu einem Bach. Einige Minuten später betreten wir einen dichten Fichtenwald und beginnen den etwas ambitionierteren Aufstieg. Erst auf einer Höhe von ca. 1.420 m ü. M. treten wir wieder unter den Bäumen hervor. Die Landschaft um uns herum besteht nun aus den letzten Fichten, ersten Latschenkiefer-Büscheln und grasbewachsenen Hängen. In diesem Moment wird mir mit voller Wucht klar, wie außergewöhnlich der Ort ist, an dem ich verweilen darf. Das Suchá Dolina beeindruckt mich tief – von majestätischen Graten umgeben und wunderschön in herbstliche Farben gekleidet. Ach… und diese unendlichen Weiten…

Übrigens gilt die Niedere Tatra als ein wildes, schwer zugängliches Gebirge, das nur in geringem Maße von der zerstörerischen Hand des Menschen berührt wurde. Der überwiegende Teil des Gebirges steht als Nationalpark Niedere Tatra (NAPANT) unter Schutz, dem zweitgrößten Nationalpark der Slowakei (der Park umfasst 728 km², nur der TANAP – der slowakische Tatra-Nationalpark – ist um 10 km² größer). Die Wildnis dieser Berge werden wir heute nur in begrenztem Maße spüren – Ďumbier und Chopok sind schließlich Gipfel, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Demänovská Dolina Wanderweg
Beginn des Schotterwegs, der Teil des grünen Wanderwegs ist
Demänovská Dolina Wanderweg
Grüner Wanderweg, vor uns die ersten sichtbaren Gipfel der Niederen Tatra

Aufstieg zum Krúpove sedlo (1.890 m ü. M.)

Nach Verlassen des Waldes beginnt der konditionell anspruchsvollste Teil der heutigen Wanderung: Auf einer Distanz von zwei Kilometern überwinden wir stolze 500 Höhenmeter. Zu Beginn führt der Weg über einen schmalen Erdpfad. Nach einigen Minuten Marsch verwandelt sich unser Pfad in einen soliden Steinweg. So arbeiten wir uns in zahlreichen Serpentinen mühsam den Hang hinauf. Mit jedem weiteren Höhenmeter wird die Weite des Suchá Dolina noch beeindruckender. Auf einer Höhe von ca. 1.820 m ü. M. kreuzt unsere Route den gelben Wanderweg, der über den Seitenkamm verläuft, welcher in nördlicher Richtung vom Gipfel der Krúpová hoľa abzweigt. Wer diese Gegend besucht, sollte wissen, dass dieser Weg zum Schutz der Natur vom 1. Oktober bis zum 30. Juni saisonal gesperrt ist.

Um 12:30 Uhr melden wir uns am Hauptkamm der Niederen Tatra zurück, genauer gesagt am Sattel Krúpove sedlo (1.890 m ü. M.), der die nahegelegene Krúpová hoľa (1.922 m ü. M.) vom Ďumbier trennt. Unser heutiges Ziel sehen wir von hier aus bereits sehr deutlich. Der Gipfel des Ďumbier ist übrigens sehr charakteristisch: von Süden her sanft, von Norden her durch einen steilen Felshang abgeschnitten. Dieser Aufbau der Gipfelkuppel wird mich aus irgendeinem Grund immer an den norwegischen Glittertind erinnern. Bis jetzt waren wir fast alleine unterwegs, aber am Sattel nimmt der Touristenverkehr deutlich zu. Das ist nicht weiter verwunderlich: Das Wetter spielt mit, und neben unserem Weg treffen am Krúpove sedlo auch der Kammweg vom Chopok sowie die Route von der Stefanik-Hütte (Chata generála Milana Rastislava Štefánika) ein. Außerdem ist der Aufstieg vom Sattel der einzige markierte (und damit legale) Weg, um den höchsten Gipfel der Niederen Tatra zu besteigen.

Ďumbier Wanderweg
Ďumbier Wanderweg Herbst
Ďumbier Wanderweg Herbst
Ďumbier Wanderweg Herbst
Ďumbier Gipfel
Die Nordwand des Ďumbier

Ďumbier (2.046 m ü. M.) – der Gipfel

Am Sattel wählen wir den roten Wanderweg, der über einen Abschnitt des Hauptkamms der Niederen Tatra verläuft. Das Stück vom Krúpove sedlo zum Gipfel des Ďumbier ist nur einen Kilometer lang, erfordert die Überwindung von ca. 120 Höhenmetern und führt auf der gesamten Strecke über einen bequemen Steinweg. Wir bewältigen diesen Abschnitt also recht zügig, bereits durstig nach der schönen Aussicht und gutem Essen am Gipfel. Interessanterweise wandert ein Teil der Touristen, denen wir begegnen, in Begleitung ihrer Haustiere. Dies tun sie völlig legal – die Hausordnung des Nationalparks Niedere Tatra ist recht liberal und erlaubt die Mitnahme von Hunden auf die Wanderwege, sofern die Tiere an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen.

Den Gipfel des Ďumbier (2.046 m ü. M.) erreichen wir ein paar Minuten vor 13:00 Uhr, also nach knapp drei Stunden seit dem Verlassen des Parkplatzes P4 Lúčky. Den höchsten Punkt der Niederen Tatra erreiche ich gemeinsam mit Martyna, Jaromir, Jagoda und Zosia. Der Rest unserer Gruppe begibt sich vom Krúpove sedlo aus direkt zum Chopok.

Am Gipfel sind viele Leute, aber zum Glück gelingt es uns, ein freies Plätzchen auf einem Stein zu finden. Auf dem Gipfel befindet sich das charakteristische doppelte Lothringer Kreuz, eines der Symbole der Slowakei, das auch im Staatswappen präsent ist. Kreuze dieser Art kamen wohl mit Kyrill und Method bereits während der Christianisierung des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert hierher. Was die Aussicht betrifft, ist der Ďumbier definitiv eine glatte 10/10. Den größten Eindruck macht natürlich das Panorama in nördlicher Richtung: die einschüchternd klare Linie der Tatra und unten das gewaltige Liptauer Becken. Im Vordergrund haben wir den Felsabbruch, der steil zu drei Gletscherkaren abfällt. Aus der Höhe beeindruckt auch die Größe der hiesigen Täler, die sich immerhin über fast 20 Kilometer erstrecken!

Links von der Tatra sehen wir in voller Pracht das Choč-Gebirge mit dem herausragenden Veľký Choč, und dahinter die Arwa-Magura (Magura Orawska) und die Kleine Fatra. Im Westen erblicken wir im Vordergrund den weiteren Verlauf des Hauptkamms der Niederen Tatra (mit dem Chopok an der Spitze) und in der Ferne die Große Fatra, die wir gestern entdecken durften. Schließlich taucht im Osten die Štiavnica (2.025 m ü. M.) auf, die von den einen als Nebengipfel des Ďumbier, von anderen als eigenständiger Gipfel – der zweithöchste der Niederen Tatra – angesehen wird. Zur Štiavnica führt kein markierter Wanderweg, aber man kann sie über einen ausgetretenen Pfad erreichen. Wenn man weiter in diese Richtung blickt, sieht man die Gipfel des östlichen Teils der Niederen Tatra – die sogenannte Kráľovohoľská Tatra. Im Süden ist der Ausblick etwas weniger beeindruckend und erstreckt sich über die Gebirgszüge des Slowakischen Erzgebirges (u. a. auf die Poľana und das Vepor-Gebirge). Und wer weiß? Vielleicht schimmert am alleräußersten Horizont der ungarische Kékes?

Ďumbier Aufstieg
Aufstieg über den roten Wanderweg vom Krúpove sedlo zum Ďumbier
Ďumbier felsiger Aufstieg
Die letzten Meter des Aufstiegs zum Ďumbier
Ďumbier Gipfel
Das Kreuz auf dem Gipfel und Blick in westliche Richtung
Ďumbier Gipfel
Die Tatra…
Ďumbier Gipfel
Ein steiler Abgrund, nicht wahr?
Ďumbier Gipfel
Štiavnica und Blick in östliche Richtung

Gratwanderung vom Ďumbier zum Chopok

Auf dem Gipfel des Ďumbier verbringen wir fast 40 Minuten, genießen die Aussicht und essen unsere Rucksäcke leer. Danach setzen wir den Marsch über den Hauptkamm fort – in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Chopok. Wir kehren also zum Krúpove sedlo zurück und steigen dann zum recht tiefen Demianowska-Sattel (Demänovské sedlo, 1.756 m ü. M.) ab, der die Krúpová hoľa vom Gipfel Konské (1.875 m ü. M.) trennt. Wir gehen nun auf dem rot markierten Abschnitt des wichtigsten slowakischen Weitwanderwegs – dem Weg der Helden des Slowakischen Nationalaufstandes (Cesta hrdinov SNP). Der Pfad ist breit und bequem, daher gehört unser Gratspaziergang zu den überaus angenehmen Erlebnissen. Auf der gesamten Länge des Weges sind wir von fantastischen Ausblicken und herrlich offenen weiten Flächen umgeben.

Vom Demianowska-Sattel aus beginnen wir den mäßig anspruchsvollen Aufstieg zum Konské. Der Weg führt jedoch nicht bis auf den eigentlichen Gipfel des Berges, sondern quert ihn stattdessen an der Südseite. So gelangen wir auf einen kleinen Sattel, der das Konské vom Chopok trennt. In dieser Phase verwandelt sich unser Weg in einen bequemen Steinweg. Vor uns liegen die letzten 170 Höhenmeter, komprimiert auf einen Kilometer Marsch.

Beim Aufstieg fällt uns ein Touristen-Duo auf: Vater und Sohn. Der Sohn scheint in einem katastrophalen Zustand zu sein: Er schwankt auf den Beinen, kann nicht sprechen, wird von Krämpfen geplagt. Sein Vater versucht sichtlich, ihn zum Gipfel „durchzuziehen“, was jedoch recht halsbrecherisch wirkt. Wir halten an und versuchen uns irgendwie zu verständigen. Die Sprachen sind zwar ähnlich, aber die Kommunikation mit dem Slowaken fällt schwer. Wir entscheiden uns daher, das Tempo zu erhöhen, um so schnell wie möglich die Retter am Gipfel über die Situation zu informieren. Leider ist um diese Zeit kein Sanitäter mehr auf dem Chopok. Wir kehren also zu den unglücklichen Wanderern zurück – zum Glück sind sie schon etwas höher gekommen. Trotz anfänglichen Widerstands ruft der Vater die Retter. Letztendlich erreichen beide Herren den Gipfel des Chopok und begeben sich zur Seilbahn. Diese ist zwar eigentlich schon außer Betrieb, aber der Betrieb wird im Notfallmodus wieder aufgenommen, und die Touristen werden sicher nach unten gebracht. Warum schreibe ich das überhaupt? Als Warnung, dass man Berge niemals unterschätzen darf! Die Touristen, denen wir begegneten, waren konditionell offensichtlich nicht auf die gewählte Route vorbereitet. Es blieb beim Schrecken, aber es hätte viel schlimmer kommen können…

Ďumbier Chopok Wanderweg
Roter Wanderweg über den Hauptkamm der Niederen Tatra
Ďumbier Chopok Wanderweg
Demianowska-Sattel, Gipfel Konské und weiter der Chopok
Ďumbier Chopok Wanderweg
Sattel zwischen den Gipfeln Konské und Chopok
Ďumbier Chopok Wanderweg
Steinweg beim Aufstieg zum Chopok
Ďumbier Chopok Wanderweg
Finaler Aufstiegsakkord zum Chopok, Rotunda und Hütte sichtbar

Chopok (2.024 m ü. M.) – der Gipfel

Der Chopok (2.024 m ü. M.) ist hingegen ein sehr bebauter Berg: Hier befinden sich die Bergstation der Gondelbahnen des Skigebiets Jasná (Rotunda Chopok), ein Telekommunikationsmast, eine Wetterstation sowie die Berghütte Kamenná chata pod Chopkom. Die Gondeln sind auch außerhalb der Wintersaison in Betrieb und ermöglichen es weniger sportlichen Touristen, schnell auf den Hauptkamm der Niederen Tatra zu gelangen. Übrigens kann ich das hiesige Skigebiet wärmstens empfehlen. Ich bin hier im Februar 2022 drei Tage lang gefahren. Ich habe diese Reise als das unbestreitbar beste Skifahren meines Lebens in Erinnerung behalten, zweifellos attraktiver als die polnischen Skigebiete. Es hat ein Vermögen gekostet, aber ich habe keinen einzigen ausgegebenen Cent bereut. Eine riesige Auswahl an Pisten auf beiden Seiten des Chopok, exzellente Präparierung, phänomenale Aussichten. Im Ernst, es lohnt sich!

Nach der Ankunft am Gipfel des Chopok betreten wir die Hütte, wo wir den Rest unserer Gruppe treffen. Das Gebäude entstand 1996 und diente zunächst als Schlafsaal für die beim Bau der Seilbahn beschäftigten Arbeiter. Im Laufe der Zeit wurde daraus eine elegante Hütte mit Aussichtsterrasse eingerichtet. Da ich vor Hunger fast umkomme, bestelle ich mir mein slowakisches Lieblingsgericht – gebackenen Käse mit Pommes. Vielleicht wenig raffiniert, aber wie lecker und sättigend…

Kurz vor 16 Uhr strömt die ganze Truppe aus der Hütte und wir steigen auf die Gipfelkuppe des Chopok. Nur noch ein paar Dutzend Meter felsiger Aufstieg und wir stehen auf dem zweithöchsten Gipfel der Niederen Tatra. Das Panorama vom Chopok weicht nicht wesentlich von dem ab, das wir vom Ďumbier bewundern konnten. Auf dem Gipfel flattert stolz die slowakische Flagge, und im Norden schimmert deutlich die gesamte Tatra-Linie. Und wir? Wir beobachten einmal mehr mit Begeisterung, wie die Sonne unter der Begleitung eines goldenen Glanzes stetig hinter dem Horizont verschwindet. Ich denke mir, dass man an solchen Aussichten einfach niemals genug bekommen kann…

Chopok Gipfelkuppe
Aufstieg zur Gipfelkuppe des Chopok
Chopok Gipfel
Sonnenuntergang vom Chopok
Chopok Gipfel
Chopok Gipfel
Ďumbier vom Chopok aus
Chopok Gipfel
Geschwister auf dem Chopok!

Abstieg vom Chopok

Viertel nach 16 Uhr beginnen wir den Abstieg vom Chopok. Um uns herum wird es immer dunkler, und wir verlieren stetig an Höhenmetern, während wir dem blauen Wanderweg folgen. Wir gehen nun unter der Gondelbahn entlang, vorbei an den Abschnitten, wo im Winter die Skipisten verlaufen. Der Weg führt hier über einen sorgfältig angelegten Steinweg, weshalb der Abstieg wirklich komfortabel ist. Beim Gebäude Von Roll Luková biegen wir rechts ab – auf den roten Wanderweg. Schon in völliger Dunkelheit erreichen wir die Bergstation des Sessellifts Rovná Hoľa. Wir sind jetzt zu viert – zusammen mit Martyna, Jagoda und Zosia sind wir vorausgegangen, um die Zeit beim Trekking im Dunkeln zu minimieren.

Laut Karte führt unter dem Lift ein Pfad entlang, der uns in direkter Linie zur Siedlung Záhradky bringen soll. Nun ja… Wie sich später herausstellte, beginnt genau hier der schwierigste Teil der heutigen Wanderung. Der Pfad ist nämlich steil, kaum sichtbar und stark verwuchert. Unter wahrhaft abenteuerlichen Bedingungen, im Schein der Taschenlampen, verlieren wir also die letzten Höhenmeter. Und um uns Mut zu machen und eventuelle Bären abzuschrecken… singen wir laut bekannte patriotische Lieder. Was soll’s, schließlich haben wir Unabhängigkeitswochenende! Der Chronistenpflicht halber teile ich mit, dass der Rest der Truppe eine bessere Idee für den letzten Abstieg hatte. Sie stiegen über die Skipiste ab – ein kleiner Umweg, aber mit weniger Büschen, die es zu bezwingen galt.

Von der Siedlung Záhradky aus legen wir noch einen Kilometer sanften Abstieg auf der Asphaltstraße zurück und erreichen so wieder dort, wo wir hergekommen sind – den Parkplatz P4 Lúčky. So endete die erste Wanderung in der Niederen Tatra in meiner Bergkarriere. Ich spüre eine Mischung aus Zufriedenheit und Tatendrang. Viele Male habe ich die höchsten Partien der Niederen Tatra von der Tatra aus beobachtet und wollte ebenfalls meinen Fuß auf sie setzen. Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat, und das unter so schönen, ja fast magischen Umständen. Auf der anderen Seite ist mir bewusst, dass ich heute nicht die „wilde“ Seite dieser Berge entdeckt habe. Aber keine Sorge, auch dafür wird sicher die richtige Zeit kommen :D.

Datum der Wanderung: 10. November 2024

Wanderstatistik: 19 km; 1.500 Höhenmeter

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Chopok Gipfelkuppe
Die Gipfelkuppe des Chopok
Chopok Abstieg
Blauer Wanderweg vom Chopok
Chopok Abstieg

Karte der Wanderung

 

Autor des Blogs, begeistert von Bergwanderungen und dem geschriebenen Wort.
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