Babia Góra (1 725 m) über den Perć Akademików

Die Babia Góra (1 725 m ü. M.), auch „Diablak“ genannt, ist der höchste Gipfel des Saybuscher Beskiden sowie der gesamten polnischen Beskiden. Sie ist bekannt für ihr eindrucksvolles Profil, ihre außergewöhnlichen Naturwerte, fantastische Aussichten in alle Himmelsrichtungen und ihr unberechenbares Wetter. Die einzigartige Natur der Babia Góra steht unter dem Schutz des Babia-Góra-Nationalparks, einem der sechs Nationalparks in den polnischen Karpaten. In diesem Artikel widmen wir uns dem Aufstieg auf die „Königin der Beskiden“ von Zawoja-Policzne über den berühmten Perć Akademików (Akademikerweg). Viel Spaß beim Lesen!

Meine heutige Begleiterin ist Jula, eine liebe Freundin aus der Schulzeit. Da sie seit zehn Jahren zum ersten Mal wieder in die Berge fährt, wollte ich ihr etwas wirklich Schönes zeigen. Vielleicht ist es ein wenig klischeehaft, aber ich finde, die Beliebtheit der Babia Góra kommt nicht von ungefähr – dieser Ort hinterlässt einfach einen überwältigenden ersten Eindruck (und den zehnten genauso…). Um jedoch etwas Abwechslung zu schaffen, starten wir nicht am Krowiarki-Pass, sondern in Zawoja-Mosorne und steigen über den Perć Akademików zum Gipfel auf.

Von Zawoja-Policzne nach Markowe Szczawiny

Um 8.00 Uhr erreichen wir den kostenlosen Parkplatz hinter der Karczma Zbójnicka in Zawoja-Policzne (die Zufahrt befindet sich gegenüber dem Sessellift auf den Mosorny Groń; Höhe ca. 700 m ü. M.). Vom Parkplatz aus folgen wir dem blauen Wanderweg und betreten die Grenzen des Babia-Góra-Nationalparks. Wichtig: Auch wenn es hier keine Kassen gibt, entbindet uns das nicht von der Pflicht, Eintrittskarten zu kaufen. Diese können bequem online auf der offiziellen Park-Website erworben werden. Das ermäßigte Ticket kostet 4 PLN, das reguläre 8 PLN.

Eingang zum Babia-Góra-Nationalpark

Ein breiter Weg steigt sanft an und führt uns zunächst durch einen dichten unteren Bergwald. Nach dem ersten Kilometer erreichen wir eine Lichtung: die idyllische Stracona Polana (ca. 780 – 820 m ü. M.) im Weiler Norczak. Diese Alm wurde Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts für Weidezwecke gerodet. Heute ist das Gelände in Privatbesitz und gehört nicht mehr zum Babia-Góra-Nationalpark. Auf der Lichtung stehen noch einige Gebäude, darunter die Studenten-Hütte „Stracona Polana“, die Übernachtungen anbietet. Besonders gefällt mir hier der friedliche Ausblick auf den nahegelegenen Mosorny Groń.

Blauer Weg von Zawoja-Policzne
Stracona Polana mit Blick auf den Mosorny Groń

Kurz hinter der Lichtung biegt der blaue Weg scharf nach rechts ab und führt uns anschließend wieder bergab. Auf dem nächsten Kilometer verlieren wir sanft an Höhe, während wir einer befestigten Forststraße folgen. Danach knickt der Weg erneut scharf ab, diesmal nach links. Nun steigen wir wieder bergauf und erreichen nach weniger als einem Kilometer die nächste Lichtung außerhalb des Nationalparks – die Sulowa Cyrhla (ca. 810 – 860 m ü. M.). Schon der Name verrät ihre Entstehung: „Cyrhlenie“ ist ein walachischer Begriff und bedeutet die Gewinnung von Lichtungen durch Brandwirtschaft. Dabei wurde die Rinde von den Bäumen geschält und der Bodenbewuchs entfernt. Der geschwächte Wald wurde anschließend abgebrannt, wodurch eine offene Weidefläche entstand. Heute befindet sich die Lichtung in Privatbesitz, mit einzelnen hölzernen Gebäuden.

Abschnitt der Forststraße, blauer Weg zwischen Stracona Polana und Sulowa Cyrhla
Sulowa Cyrhla
Blauer Weg oberhalb der Lichtung Sulowa Cyrhla

Der blaue Weg umrundet die Lichtung von Osten und trifft dann auf den schwarzen Weg aus Zawoja-Podryżowane. Der schwarze Weg erweist sich als breite Forststraße, die sanft den Hang hinaufführt. Steiler wird es erst einige Hundert Meter weiter, auf etwa 950 m ü. M. Hier nimmt der Weg die Form sorgfältig angelegter Steintreppen an, die sogar mit einem hölzernen Geländer versehen sind. So lässt sich die Höhe bequem und effizient gewinnen.

Auf diese Weise erreichen wir kurz vor 10 Uhr die bezaubernde Kaczmarczykowa-Lichtung (auch Dejakowe Szczawiny genannt; ca. 1 100 m ü. M.). Ich muss gestehen, dass ich zum ersten Mal hier bin und sofort völlig begeistert bin. Diese ehemalige Alm ist nicht nur unglaublich idyllisch, sondern bietet auch herrliche Ausblicke auf die Babia Góra, das Policy-Gebirge und das Jałowieckie-Gebirge. Einer Infotafel des Nationalparks zufolge wurde die Schafweide auf den Babia-Góra-Almen noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts intensiv betrieben. Nach deren Aufgabe wurden viele Lichtungen sich selbst überlassen und begannen langsam zu verwalden. Dasselbe Schicksal ereilte auch die Dejakowe Szczawiny. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist das Ergebnis der Arbeit von Naturschützern des Parks, die beschlossen, die Fläche in jüngster Zeit wieder auf ihre ursprüngliche Größe zu erweitern.

Abschnitt des schwarzen Weges oberhalb von Sulowa Cyrhla
Teil des schwarzen Weges mit Treppen und Geländer
Kaczmarczykowa-Lichtung mit Blick auf die Babia Góra
Kaczmarczykowa-Lichtung mit Blick auf das Policy-Gebirge

Wir verlassen die Lichtung und erreichen nach nur fünfhundert Metern durch den oberen Fichtenwald das beliebte PTTK-Bergschutzhaus Markowe Szczawiny (1 180 m ü. M.). Dieser Ort ist etwas Besonderes – er hat große Verdienste um die Entwicklung des polnischen Bergtourismus. Hier entstand 1906 auf Initiative von Hugo Zapałowicz die erste polnische Berghütte im westlichen Teil der Beskiden. Auch wir legen hier eine kurze Pause ein – Zeit für eine kleine Stärkung, bevor wir den anspruchsvollsten Abschnitt der heutigen Wanderung in Angriff nehmen. Jula holt aus ihrem Rucksack einen Behälter mit „Stefanka“ – einem Kuchen aus unter anderem Keksen und Grießpudding. Solchen Genüssen kann ich kaum widerstehen. Seien wir ehrlich: Süßigkeiten an schönen Orten zu essen ist eine der vielen kleinen Freuden, die das Wandern in den Bergen so liebenswert machen.

PTTK-Hütte Markowe Szczawiny; an Wochenenden, wie man sieht, ist hier viel los

Auf die Babia Góra über den Perć Akademików

Von der Hütte Markowe Szczawiny folgen wir dem blauen Weg (dem sogenannten Górny Płaj). Dies ist ein alter Reitweg, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von den Żywiecer Habsburgern angelegt wurde. Heute dient er Wanderern und verbindet die Hütte Markowe Szczawiny mit dem Krowiarki-Pass. Nach 700 Metern auf dem Górny Płaj erreichen wir den sogenannten „Skręt Ratowników“ (Rettungsweg-Biegung) auf etwa 1 200 m ü. M.

Hier biegen wir nach rechts auf den berühmten Perć Akademików ab, einen der interessantesten Wanderwege in den polnischen Beskiden. Der Weg wurde 1925 von Władysław Midowicz, einem Pionier des Beskiden-Tourismus, markiert. Die ersten Eisenklammern brachte 1934 der Steinmetz Władysław Front aus dem nahegelegenen Stryszawa an. Der Perć Akademików ist einseitig begehbar (nur von unten nach oben). Wegen der Lawinengefahr wird er jedes Jahr vom 1. November bis 30. April geschlossen (manchmal auch früher geöffnet, je nach Schneebedingungen).

Der Perć Akademików zeichnet sich vor allem durch seine starke Steigung aus, die ihn konditionell recht anspruchsvoll macht: Auf knapp zwei Kilometern überwinden wir mehr als 500 Höhenmeter. Erleichtert wird der Aufstieg durch einen sorgfältig angelegten Weg, der über weite Strecken aus Steintreppen besteht. Der Pfad ist recht schmal, was das Überholen langsamerer Wanderer erschwert. Meiner Meinung nach liegt die größte Stärke des Perć Akademików in seinen unglaublichen Naturerlebnissen. Der steinerne Pfad führt durch ein wahres Dickicht aus Fichten, Farnen, wilden Himbeeren, Vogelbeeren und unzähligen bunten Blumenarten. Die Natur scheint den erschöpften Wanderer hier regelrecht zu umarmen, ihn positiv zu überwältigen und auf all seine Sinne einzuwirken. Einen zusätzlichen Reiz verleiht der Ort durch den Bach „Szumiąca Woda“ (Rauschendes Wasser), der links von uns plätschert. Alte Bergbewohner sagen, wer einmal aus diesem Bächlein trinke, kehre sein Leben lang immer wieder zur Babia Góra zurück. Hm, wer weiß… vielleicht hat man mich als Kind genau mit diesem Wasser getränkt?

Abschnitt des blauen Wanderwegs von Markowe Szczawiny zum Krowiarki-Pass (Górny Płaj)
Unterer Teil des Perć Akademików: Fichtenwald und Farn-Dickichte
Höhere Partien des Perć Akademików: eine Explosion von Grün durch Weiden und Farne
Wunderschöne Blumenfelder entlang des Perć Akademików

Meiner subjektiven Meinung nach sind die einzelnen Vegetationsstufen am Perć Akademików nicht so klar zu erkennen wie am roten Kammweg vom Krowiarki-Pass. Auf etwa 1 400 m ü. M. verlassen wir die obere Waldgrenze. Die Latschenkiefer erscheint, bildet hier jedoch kein einheitliches, geschlossenes Band. Wir wandern weiterhin durch ein Dickicht verschiedenster Pflanzen – sowohl Nadelbäume als auch Laubbäume und eine Fülle bunter Blumen. Hinter uns eröffnet sich das Panorama nach Norden: das Policy-Gebirge, das Jałowieckie-Gebirge sowie die Ortschaft Zawoja. Vor uns erhebt sich hingegen der majestätische Kościółki-Kamm, dessen Nordseite ein steiles und beeindruckendes Absturzgelände bildet.

Auf 1 450 m ü. M. erreichen wir das, was den Perć Akademików von allen anderen Beskidenwegen unterscheidet: die künstlichen Sicherungen! Der erste Abschnitt mit Ketten befindet sich an einer schmalen Stelle des Weges bei einer interessanten Felswand. Technisch schwierig ist es hier nicht, aber nach Beskidenmaßstäben ist die Stelle doch stark ausgesetzt. Hundert Meter weiter beginnt der steilste Teil unserer Tour – der Aufstieg durch ein größeres Felsband namens „Czarny Dziób“ (Schwarzer Schnabel). Dieser Abschnitt ist mit Ketten gesichert, obwohl nur wenige Wanderer sie tatsächlich benutzen. Am Ende des Felsaufstiegs wartet noch eine kleine Wand, die mit Eisenklammern ausgestattet ist. In der Wandersaison ist der Perć Akademików ziemlich beliebt, sodass sich hier bei schönem Wetter Staus bilden. Wichtig: Eine Kette darf immer nur von einer Person gleichzeitig benutzt werden!

Nach der Überwindung des Schwarzen Schnabels stehen wir auf etwa 1 550 m ü. M. Es bleibt weiterhin steil, aber ohne weitere Felsüberraschungen. Wir steigen beständig weiter, passieren die obere Grenze der Latschenkiefer und gelangen auf die grasigen Almstufen. Übrigens ist die Babia Góra der einzige Gipfel in den polnischen Beskiden, auf dem diese Almstufe überhaupt vorkommt. Der Verlauf des Weges wird weiterhin von einem sorgfältig angelegten Steinweg markiert.

Erster Abschnitt mit Kettensicherung
Blick vom Perć Akademików nach Norden: sichtbar das Policy-Gebirge und Teile des Jałowieckie-Gebirges
Weitere Abschnitte mit Kettensicherung
Kletterstelle mit Eisenklammern im oberen Teil des Schwarzen Schnabels
Abschnitt des Perć Akademików durch die Almstufe
Blick aus den oberen Partien des Perć Akademików auf die Kościółki und die Kleine Babia Góra

Auf dem Gipfel der Babia Góra (1 725 m ü. M.) stehen wir um 13 Uhr – also fünf Stunden nach dem Verlassen des Parkplatzes in Zawoja-Policzne (und zwei Stunden nach dem Aufbruch von der Hütte Markowe Szczawiny). Obwohl die Route nicht zu den einfachsten gehörte, hat Jula sie hervorragend gemeistert! Für mich ist es zudem eine besondere Tour, denn… ein Jubiläum: Heute bin ich zum zehnten Mal auf der Babia Góra!

Der „Diablak“ empfängt uns mit recht guter Sicht und – ganz typisch für ihn – mit starken Windböen. Direkt am Gipfel steht eine charakteristische Mauer, die genau zum Schutz vor diesem ständigen Sturm errichtet wurde. Außerdem finden sich auf dem Gipfel der „Königin der Beskiden“ zahlreiche Erinnerungen: etwa eine Tafel zum Pontifikat Johannes Pauls II. oder ein Obelisk, der an den Besuch von Erzherzog Joseph Habsburg im Jahr 1806 erinnert.

Bei idealer Sicht kann man vom Diablak praktisch alles sehen: im Südosten die Tatra, im Südwesten die Niederen Tatra, das Choč-Gebirge (Chočské vrchy), die Oravská Magura, die Große Fatra, die Kleine Fatra und den Orava-Stausee. Im Westen die weiteren Gebirgszüge der Saybuscher Beskiden – das Mędralowa-Massiv, die Pilsko-Gruppe, die Romanka-Gruppe, Lipowski Wierch und die Wielka Racza sowie die gesamten Schlesischen Beskiden. Im Norden das Jałowieckie-Gebirge und der gesamte Kamm des Kleinen Beskiden, im Nordosten das Policy-Gebirge und viele Gipfel des Makower Beskiden, im Osten die Inselbeskiden und die Gorce. Heute ist die Sicht vielleicht nicht perfekt, aber immer noch gut genug, um viele dieser Gebirgszüge am Horizont zu erkennen.

Die Gipfelkuppel der Babia Góra vom letzten Abschnitt des Perć Akademików
Panorama der Tatra von der Babia Góra
Blick von der Babia Góra nach Westen: Kleine Babia Góra, Gruppe Romanka und Lipowski Wierch, im Hintergrund Skrzyczne
Der Blogautor zum zehnten Mal auf dem Diablak!

Abstieg von der Babia Góra zum Krowiarki-Pass

Nach einer wohlverdienten halbstündigen Pause beginnen wir den Abstieg auf dem roten Gratweg in Richtung Krowiarki-Pass. Auf diesem Abschnitt beeindruckt vor allem die allgegenwärtige Weite, etwas, das auf zweidimensionalen Fotos nur schwer einzufangen ist. Der Weg ist weiterhin durch einen sorgfältig angelegten Pfad markiert (zum Schutz der Natur darf man den markierten Weg nicht verlassen). Nach einem Kilometer Abstieg erreichen wir den Gówniak (1.617 m), einen Gipfel, der seinen Namen von den Hinterlassenschaften der hier einst weidenden Ochsen erhielt.

Unterhalb des Gówniak steigen wir wieder in die Ebene der Zwergkiefern. An dieser Stelle fällt ein Hinweisschild des Parks „Vorsicht, Vipern!“ auf. Aus irgendeinem Grund machen viele Frauen von diesem Hinweis ein Erinnerungsfoto. Der rote Weg bleibt weiterhin überdurchschnittlich malerisch. Wir wandern umgeben von hübschen Zwergkiefern, und vor uns erstreckt sich das grüne Band der Polica. Der einzige Nachteil des Weges ist seine relative Schmalheit, was bei starkem Besucheraufkommen das Überholen langsamer Wanderer etwas erschwert. So passieren wir die Kępa (1.521 m) und kurz darauf auch die Aussichtsplattform auf der Sokolica (1.369 m). Die Luft ist weiterhin sehr klar, sodass die Babia Góra von hier ausgezeichnet zur Geltung kommt.

Abstieg auf dem roten Gratweg, Teil des Hauptwegs der Beskiden. Weite.
Zum Bau der Babia-Góra-Wege wurden alte deutsch-slowakische Grenzzeichen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs verwendet.
Abstieg auf dem Pfad durch die Zwergkiefern-Ebene.
Babia Góra von der Aussichtsplattform auf der Sokolica

Unterhalb der Sokolica treten wir wieder in den hochmontanen Fichtenwald ein. Es erwartet uns hier eine anderthalb Kilometer lange, relativ steile Abstiegsstrecke (350 Höhenmeter), die uns zum berühmten Krowiarki-Pass (1.010 m) führt, der den Babia-Góra-Massiv vom Polica-Gebirge trennt. Der Name stammt von den hier einst weidenden Kühen. Krowiarki ist der höchstgelegene Pass in den westlichen Beskiden, durch den eine öffentliche Straße führt – in diesem Fall die Woiwodschaftsstraße Nr. 957. Der Pass ist als beliebtester Ausgangspunkt für Wanderungen auf die Babia Góra bekannt – hier gibt es zwei große Parkplätze und eine Kasse des Babiogóra-Nationalparks. Heute auf den Krowiarki-Pässen wird mir wieder bewusst, wie klein die Welt ist. Am Pass treffe ich nämlich eine Gruppe des Studenten-Bergvereins aus Warschau, geführt von bekannten Bergführern :D.

Vom Krowiarki-Pass nehmen wir den blauen Weg, der in Richtung Zawoja führt. Vor uns liegt nun vermutlich der uninteressanteste Teil unserer heutigen Route. Der blaue Weg verläuft zunächst auf einem alten Weg von Zawoja nach Lipnica Mała, der von den Einheimischen genutzt wurde, bevor die Asphaltstraße gebaut wurde (die Straße zum Krowiarki-Pass auf dieser Seite entstand erst 1968–1969). Interessanterweise wurde die Straße auf der anderen Seite des Passes deutlich früher befestigt. Sie wurde dort bereits 1938 gebaut, wobei ein damals junger Karol Wojtyła als Student im Rahmen der Arbeit im Pfadfinderarbeitsdienst beteiligt war. Nach einem anderthalb Kilometer langen Abschnitt auf einem Waldweg mündet der blaue Weg direkt auf die Asphaltstraße. So steigen wir weitere drei Kilometer ab und verlieren gleichmäßig die letzten Höhenmeter. Ich dachte mir, dass ich hier irgendwann mal mit meinem geliebten Rennrad hochfahren möchte :D. (Kleine Aktualisierung: Ein Jahr nach der hier beschriebenen Wanderung ist es mir gelungen, mit dem Fahrrad zum Krowiarki-Pass zu fahren. Der Anstieg war sehr lang, aber dank der gut gestalteten Kurven ganz erträglich!).

Wir erreichen das Auto um Viertel nach vier. Die gesamte Wanderung dauert also etwas über acht Stunden. Und die Eindrücke? Nun, wie üblich beim Diablak – sehr positiv. Vor allem aber hat die Wanderung auch Juli gefallen, was bei mir, einem großen Kenner der Babia-Góra-Natur, ein warmes Gefühl im Herzen auslöst.

Datum der Wanderung: 6. Juli 2024

Wanderstatistik: 17,5 km; 1.115 Höhenmeter

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Beitrag zu lesen! Wenn du über neue Inhalte auf dem Laufenden bleiben möchtest, folge mir auf Facebook und Instagram! Ich freue mich über jedes Like, Kommentar und Teilen. Wenn du meine Inhalte wertvoll findest und mich unterstützen möchtest, lade ich dich ein, mir einen virtuellen Kaffee auf buycoffee.to zu spendieren.

Abschnitt des roten Weges zwischen Sokolica und Krowiarki-Pass
Blauer Weg auf dem Abschnitt vom Krowiarki-Pass bis zur Asphaltstraße
Skilift Mosorny Groń

Wanderkarte

Bibliografie

  • Figiel S., Franczak P., Janicka-Krzywda U., Krzywda P., Beskid Żywiecki. Przewodnik, IV. Auflage, Verlag Rewasz, Pruszków 2023
  • Informationstafeln des Babiogóra-Nationalparks
Autor des Blogs, begeistert von Bergwanderungen und dem geschriebenen Wort.
Beitrag erstellt 139

Ein Gedanke zu „Babia Góra (1 725 m) über den Perć Akademików

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben